Interviews
19. Jan 2019

Jewgenij Kissin im Gespräch mit Fergus McWilliam (12 Min.)

Im Silvesterkonzert 1988 debütierte der russische Pianist Jewgenij Kissin bei den Berliner Philharmonikern. Aufführung und Einspielung von Tschaikowskys Erstem Klavierkonzert unter der Leitung von Herbert von Karajan wurden als Sensation gefeiert und besiegelten den internationalen Durchbruch des damals 17-jährigen Virtuosen. In den Folgejahren ist Kissin mehrfach zum Orchester zurückgekehrt und hat dabei auch mit Karajans Nachfolgern Claudio Abbado und Sir Simon Rattle zusammengearbeitet. Im Januar 2019 interpretierte der Künstler unter der Leitung von Mariss Jansons Franz Liszts Es-Dur-Klavierkonzert. Im Pausengespräch mit dem philharmonischen Hornisten Fergus McWilliam erklärt Kissin, warum er die beiden Konzerte des Komponisten zu diesem Zeitpunkt in sein Repertoire aufgenommen hatte und wie sehr ihn das Musizieren mit den Philharmonikern inspiriert. Zudem spricht er über seine Leidenschaft für Gedichte.

Das Konzert